Marketing mit Google Adwords

Google Adwords wird immer teurer

Im Vergleich zu anderen Werbeformen hört sich Google Adwords immer noch schön billig an. Klick- oder Conversionpreis festlegen, Tagesbudget deckeln und schon kommt auch das kleinste Unternehmen kostengünstig durch den Werbemonat. Doch die Zeiten, in denen Top-3 Klicks zu 30 Cent locker zu haben waren sind ja nun vorbei. Und so kosten selbst weniger prominente Keywords schnell mal 2-3 Euro pro Klick. Immer mehr Unternehmer klagen darüber, dass sich selbst das Listbuilding so nicht mehr bezahlt macht. Alternative Traffic-Strategien müssen her.

Hier mal ein Idee, wie sich die Klickpreise bei Google deutlich senken lassen:

Bieten Sie nicht auf die Top 3 Plätze, sondern gezielt auf die unteren Positionen von Seite 1. „Was soll das denn?“ fragt sich jetzt der ein oder andere, werden doch allerorts die Plätze hinter den ersten drei verteufelt. Und tatsächlich nimmt die  CTR rapide ab, wenn Sie bisher auf Platz 1 mit Ihrem Keyword waren und nun auf 7 oder 8 stehen. Jedoch sind die Klicks deutlich valider.

Wir haben das mal ausprobiert und sind zu interessanten Ergebnissen gekommen:

Wir sind mit einem Keyword aus der Marketingbranche mit einem durchschnittlichen Klickpreis von 74 Cent (zugegebenermaßen ein Nischenkeyword) auf Platz 3,7 im Durchschnitt gelandet.  Click-Through-Rate sind starke 6,6%, die Conversionrate liegt bei 3,22% und die Coversion kostet uns so 20,82 € pro Lead. Ziemlich teuer!

Jetzt haben wir mal bewusst auf die untere Kante von Seite 1 geboten und haben nur noch geizige 35 Cent pro Klick im Durchschnitt ausgegeben. Was ist passiert? Wir sind von Platz 3,7 auf Platz 6,0 abgerutscht. Natürlich viel weniger Klicks, die CTR ist von 6,6% auf 2,47% gesunken.

„Siehste?“ Ja, aber interessanterweise sind die Conversions enorm gestiegen. Von vorher 3,22% Conversionrate auf sage und schreibe 8,11%! Und (und das war in diesem Fall das Entscheidende)  die Kosten pro Conversion sind von 20,82 € auf 4,32 € gefallen. Dann klappt’s auch mit dem Listbuilding!

Fazit: Die Blindklicks, nach dem Motto: „Ich habe nach Treppenrenovierung gegoogelt und darum klicke ich auch mal auf die ersten drei Suchergebnisse – upps, hier bin ich ja doch nicht richtig“ scheinen naturgemäß auf den ersten drei Plätzen über der organischen Suche eher ein Problem zu sein als weiter unten. Hier wird weniger geklickt aber sorgfältiger ausgesucht und darum scheinen die Conversions bei weniger Klicks deutlich zu steigen, die Costs per Conversion nehmen erfreulich stark ab.  Die Ergebnisse mögen sicher von Branche zu Branche unterschiedlich sein und es wird vielleicht nicht überall klappen, aber der Versuch lohnt sich, wenn man Leads billiger mit Google generieren will.

 

 

 


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Comments 2

    1. marketipps Post
      Author

      Einfach mit Fingerspitzengefühl ausprobieren. Google verrät ja, wie hoch das Gebot beim jeweiligen Keywords für Seite 1 mindestens sein sollte (auch wenn ich den Wert manchmal ziemlich abenteuerlich finde). Also einfach den Wert bieten und schauen, wo man landet. Bist du nicht auf S1, Gebot erhöhen, landest du auf den ersten Rängen auf S1, kannst du das Angebot etwas zurücknehmen. Und immer mal wieder checken, man rutscht natürlich schon mal auf S2 ab.

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